Winsen

Winsen früher auch Wyntzinghe genannt, ein Dorf am so genannten Kisdorfer Wohld, gehörte bis 1490 zum Gut Kaden dessen Besitzer der Ritter Hennig von Alveslohe war. Es fiel dann an das Amt Segeberg.
Dieses Dorf welches sich in Groß- und Klein Winsen teilt enthielt 5 Grosskaten, 9 Kleinkaten mit und 2 Katen ohne Land die der Landbevölkerung Brot und Arbeit gaben. 1742 wurde der Gutbezirk aufgelöst. Die Hofländereien erhielten die Kätner gegen einer feststehenden Abgabe.
Die Einwohnerzahl im damaligen Winsen betrug 163, es gab 2 Krüger,1 Höker,1 Schmied, 1 Radmacher und einige andere Handwerker. Durch die besondere Lage des Ortes war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Köhlerei ein wesentlicher Erwerbszweig der Bewohner. Sand und Kiesabbau sind ein weiterer wesentlicher Erwerbszweig, der bis heute besteht.
